Der Dezember 2018 in der Froschgruppe!

Der Monat begann gleich mit Maras Geburtstagsfeier, schon so gut bei uns angekommen feierte sie stolz ihren 3. Geburtstag.

Auch Moritz konnte sich diesen Monat über seinen 6. Geburtstag mit uns freuen!

Im Dezember wurden wieder unsere alten Kitatraditionen gepflegt:  Adventssingen in der Halle, tägliche Stuhlkreise um den Adventskranz und natürlich mit der Spannung darüber, wer sich einen Wichtel vom Adventskalender nehmen durfte. Da in jedem Weihnachtswichtel des Adventskalenders  neben Schokolade und Stempel auch ein Gedicht steckte, dass vorgelesen wurde, konnten Ende des Monats viele Kinder die Gedichte auswendig. Wir hatten wirklich viel Freude an dem Adventskalender, den die Eltern so liebevoll für die Gruppe gebastelt hatten.

In der ersten Adventswoche waren wir voll und ganz mit dem Nikolaus beschäftigt:

Wir hörten verschiedenes aus seinem Leben und Legenden von den Wundern, die er tat. Frau Westermann ist ein großer Fan vom heiligen Nikolaus und erzählte mit Hilfe von großen Bildern, Playmobilfiguren, Händen, Füßen und Goldtalern vom Nikolaus. Dazu wurden tüchtig Nikolauslieder gesungen. Wir waren uns die Tage immer nicht so ganz sicher? Haben wir ihn nicht eben zwischen den Tannen gesehen oder gehört? Eine so aufregende Zeit!

Bei unserem Lichterfest erschienen dann Nikolaus, Weihnachtsmann und ein Weihnachtsengel leibhaftig und trugen ein Lied vor. Wir hatten alle viel Spaß bei unserem Lichterfest mit den vielen schönen Lichtern, Liedern, Keksen, Würstchen und Punsch. Besonders schön war, dass Matti‘s Papa unseren Gesang auf der Trompete begleitete. Die Kinder meinten unter den Kostümen ihre Erzieherinnen erkannt zu haben. Ja, natürlich, denn der richtige Nikolaus war ja damit beschäftigt, unsere Socken, die aus der Gruppe verschwunden waren zu befüllen. Das war eine Freude, als am Nikolausmorgen nach einem lauten Klopfen, ein gefüllter Nikolaussack vor der Gruppentür stand! Ein gefüllter Strumpf für jedes Kind und noch viel mehr: goldene und silberne Stifte und Bügelperlen, Sternenförmchen gleich dazu! Nach einem ausgiebigen Nikolausfrühstück mit den typisch norddeutschen Kemmschen Kuchen wurden gleich alle neuen Materialien eifrig genutzt!

Wir waren uns alle einig: Nikolaus ist ein guter Mann, dem man nicht genug danken kann!    

Pastor Geilen besuchte uns und erzählte die biblische Geschichte von Elisabeth und Zacharias, denen ein Engel die Geburt ihres Sohnes Johannes ankündigte und Elisabeths Freundin Maria, die ebenfalls schwanger wurde. Leider mussten wir mit einigen Kindern darüber sprechen, dass nicht alle Schwangerschaften glücklich verlaufen und wir baten Gott um seinen Trost für alle, die traurig sind.

Die biblische Weihnachtsgeschichte beschäftigte uns dann gleich mehrere Tage. Täglich erzählten wir ein Stück der Geschichte. Mit dem Erzählen wuchs  unsere Krippe in der Gruppe, denn es tauchten immer mehr Figuren aus dem Leinenbeutel auf, zu denen es etwas zu erzählen gab: Maria und ihr Mann Josef, die in Nazareth wohnten. Die Ankündigung der Geburt durch den Engel, die beschwerliche Reise nach Bethlehem mit dem Esel, die Herbergssuche, der Stall, der Stern, die Hirten, die Könige. Wir überlegten, dass es für Maria sicherlich schwierig war, schwanger auf dem Esel das Gelichgewicht zu halten. Sarah meinte, ihre Mama sei nicht schwanger auf einem Esel geritten, was uns alle zum Lachen brachte. Besonders beeindruckt waren die Kinder von der Vorstellung, dass Maria und Josef sich vor Freude über das Baby geküsst haben könnten... 

Unterschiedliche Kinder der Gruppe engagierten sich beim Singen für die Senioren der Gemeinde und beim Krippenspiel. Für beides wurde tüchtig geprobt. Die viele Mühe war von Erfolg gekrönt. Die älteren Herrschaften in der Gemeinde waren begeistert von unserer Sangeskunst und Jaminas langem Gedicht vom Bratapfel. Am schönsten war jedoch das gemeinsame Singen mit den älteren Menschen, die die Klänge der traditionellen Lieder an ihre eigene Kindheit erinnerten.

Das Krippenspiel bei dem dieses Jahr das Lied „Stern über Bethlehem“ im Mittelpunkt stand und von den Kindern mit Instrumenten gestaltet wurde füllte in diesem Jahr unsere ganze Martin-Luther-Kirche mit Menschen und augenscheinlich auch die Herzen der Gottesdienstbesucher mit viel Freude! Ein großer Dank an unsere Frau Barber, die mit viel Engagement, Einfallsreichtum und dem richtigen Rhythmus dieses Krippenspiel möglich gemacht hat. Das Lied vom Stern über Bethlehem wurde zum Hit dieser Weihnachtssaison!

Selbstverständlich wurde in der Adventszeit auch viel gebastelt:

Gestecke mit selbst gerollten Bienenwachskerzen, Sterne aus Transparent, Goldpapier und Bügelperlen und natürlich die Weihnachtsgeschenke für die Eltern.             

Im Dezember besuchte  uns noch einmal  Evi vom Bestattungsinstitut Corde und Rümpel. Evi hatte, die von uns bemalte Urne verkauft und wir bekamen den großartigen Erlös zusammen mit Weihnachtsgrüßen und Schokoweihnachtsmännern von Evi überreicht. Wir sangen zusammen die Weihnachtsbäckerei und hatten es sehr lustig!

Die Kinder bekamen in diesem Advent eine Ahnung davon, dass das Leben leider manchmal sehr schwer sein kann. Plötzlich hatte Sarah einen Unfall, Emils Fieber wollte nicht gehen und Enna musste plötzlich ins Krankenhaus. Wir  waren alle sehr traurig über das Erkranken unserer Enna. Die Kinder wurden sofort aktiv und malten Bilder und bastelten für sie, um ihr unsere Zuneigung zu zeigen. Für alle Kranken wurden täglich die Daumen gedrückt. Diese Tatkraft und der grenzenlose Optimismus der Kinder sollten uns alle ein Beispiel sein!

Auch für die älteren Menschen  waren die Frösche aktiv:

Für den Tannenbaum in der Seniorenresidenz stellten wir Tannenbaumschmuck her. Gemeinsam mit den Blauwalkindern fuhren 10 Froschkinder in die Residenz und verbrachten einen vergnüglichen Vormittag mit den älteren Menschen. Wir sangen gemeinsam, schmückten den Tannenbaum und spielten gemeinsam Spiele im Kreis. Die Kinder waren verwundert, dass ältere Menschen genauso eigen sein können, wie die Kinder. So stampfte eine alte Dame mit dem Fuß auf: „Wann geht es denn hier mal los? Mir ist langweilig!“ Aber langweilig war ihr dann nicht lange: Unsere Kinder brachten ordentlich Leben in die Bude und läuteten damit die Weihnachtszeit in der Seniorenresidenz ein.

 Auch an die Tiere im Wald wollten wir denken und so wanderten wir in den Wald und schmückten den Tieren einen Baum mit Äpfeln, Nüssen, Möhren und Vogelfutter. Es kostete einige Mühe Moritz zu erklären, dass wir für den Wolf nichts mitbringen durften. Schon im Vorwege hatten wir uns gegen eine Wurst oder ein Hühnerbein im Tannenbaum ausgesprochen, da wir ja die Wölfe nicht anfüttern dürfen und die Rehe sich nicht mit den Wölfen vertragen.

Zurück in der Kita war das Jesuskind in der Krippe in unserer Halle! Nun ist endlich Weihnachten und der Weihnachtsmann hatte uns auch tatsächlich noch etwas Schönes für die Gruppe gebracht. Neue Tuschkittel und neue Bügelperlenförmchen. Die Kinder waren begeistert.

Zum letzten Mal in diesem Jahr ließen wir das Licht im Kreis herumreichen: Wir tragen Dein Licht, in die Welt hinein.

Möge das Licht von Bethlehem unsere Dunkelheiten erhellen und uns immer wieder Mut und Hoffnung schenken! Auch im neuen Jahr 2019!

Ihr grünes Froschteam