Die Bären im September 2019!

                             Viel Musik, genug Bewegung und leckerer Apfelkuchen

Jetzt im September begrüßen wir unsere neuen Kinder und freuen uns, dass die Gruppe schon fast vollständig ist.

So allmählich zeigt der Herbst sein Gesicht; draußen wird es stürmischer, wir ernten die letzten Früchte und beginnen Äste zu schneiden und den Garten mit ein paar Stauden noch schöner zu gestalten. Fleißig helfen unsere Kinder mit.

Drinnen im Haus ist es zum Glück warm und trocken. In den Morgenkreisen singen wir regelmäßig mit den Kindern. Hier einmal eine kleine Aufzählung unserer beliebtesten Lieder:

„Bruder Jacob“, „Aram-sam-sam“, „Wir singen alle Hallelu“, „Die Astronautenmaus“, „Der Herbst, der Herbst, der Herbst ist da“ „Tut tut tut, die Eisenbahn“, „Ich hol mir eine Leiter“, „Komm doch mit, wir woll‘n im Garten ..“…

Häufig kommt bei den Liedern auch die Flöte zum Einsatz, die Kinder sind begeistert beim Zusammenbau von Kopf, Mittelstück und Fußteil dabei. Einige Lieder werden auch mit den Glöckchen, Rasseln oder Schlaghölzern begleitet.

Bewegung ist ein elementar wichtiger Baustein für die Entwicklung unserer Kinder. Wir bieten ihnen Bewegung in der Gruppe, auf dem Flur und auch natürlich auf dem Spielplatz an.

Bei schlechterem Wetter verwandeln wir den Flur in eine Turnlandschaft, schaffen Möglichkeiten zum Rutschen, Krabbeln, Kriechen, Laufen, Rollen, Robben. Die Kinder können hier gefahrlos abschätzen, ob sie sich alle Dinge zutrauen, die wir ihnen anbieten, oder ob der Erfolg noch eine kleine Weile auf sich warten lässt. Der Spaß kommt hier auf jeden Fall nie zu kurz.

Auch Rücksichtnahme, Empathie und das Warten wird auf diese Weise gleich mit gelernt.

Die Bewegung mit den Holzkarren spielt eine große Rolle; denn auch so werden Beziehungen geknüpft und kleine Freundschaften entstehen.

Frau Holtz erzählt den Kindern in diesem Monat die Geschichte vom verlorenen Schaf. ( Lukas 15, 4-7) Eine Geschichte, die einige unserer Kinder vielleicht so ähnlich selbst schon einmal erlebt haben, wenn ihnen etwas abhandengekommen ist, sie es suchen, traurig sind, weil es verloren ist. Dann das gute Gefühl, das Glück und die Erleichterung, wenn es wieder da ist.  

In verschiedenen Versionen erfahren die Kinder diese Geschichte; als Tischtheater, im Buch als Bildergeschichte, zum „selbst Stellen“ mit unseren Figuren und  durch das eigene Rollenspiel, bei dem sich ein Kind als Schaf versteckt und kläglich weint. All die anderen rufen: „Schäfchen, wo bist du?“ Und freuen sich, wenn es wieder bei der Herde ist. Gut zu wissen, das Gott auf uns aufpasst, auch, wenn wir einmal verloren gehen.

Ein Elternabend steht bevor und die Kinder backen mit Hingabe einen Apfelkuchen, der großen Anklang an dem Abend fand. Sie helfen gern, wenn es darum geht, Lebensmittel zu verarbeiten. Äpfel zu schneiden, den Teig herzustellen, den Duft im ganzen Haus riechen. Hmmm! Wir sollten viel öfter backen!

Und dann gibt es noch den ganz aufregenden Tag: Der Fotograf ist da! Wir dürfen mit unsern Kleinen gleich zu Anfang in die Halle. Alle trauen sich, ein Einzelfoto von sich machen zu lassen. Mit einer Engelsgeduld schaffen die Fotografen es, über 100 Kinder zu fotografieren, die Kuscheltiere und die Unterstützung der Seifenblasen machen es möglich.

Wir sind sehr gespannt auf die Ergebnisse!

Ihr Bärenteam