Pädagogische Arbeit

Religionspädagogik 

Die Religionspädagogik spielt in unserer evangelischen Kita natürlich eine große Rolle. Wir beginnen jedes Frühstück mit einem anderem Gebet. In den Morgenkreisen lauschen wir regelmäßig biblischen Geschichten von Jesus oder aus dem alten Testament, zum Beispiel Jona und der Wahl oder Noah und seine Arche. Jedes Jahr begegnen uns die Weihnahts- und Ostergeschichte, sowie die Geschichten von Martin Luther und St. Martin, die wir als Rollenspiel aufführen, als Kamishibai schauen oder mit Figuren nachstellen. Mit der Diakonin Martina Bornemann treffen wir uns in der Kirche – wir singen, beten, staunen über Geschichten und bekommen einen Segen. 

 

Vorschule

Auch wenn natürlich die ganze Kitazeit „Vorschule“ ist, hat das letzte Jahr für die Kinder eine große Bedeutung. Nun sind sie die Großen und Vorbilder. Jetzt hießt es bald Abschied nehmen für einen neuen Lebensabschnitt. Jeden Dienstag zwischen Frühstück und Mittagsessen gibt es ein Extra-Programm für die Großen. Hier stehen Themen an wie genaues Hinhören, Aufgaben umsetzen, sich längere Zeit konzentrieren, richtige Stifthaltung, Verantwortung für den eigenen Arbeitsplatz und Materialien übernehmen. Ordnung und Reihenfolgen einhalten, lebenspraktische Kompetenzen wie Lochen, Abheften, verschiedene Verschlüsse zu bewältigen. 

Einblicke in den zahlenraum von ein bis zehn und schon erste Berührungen mit Buchstaben zum Beispiel den eigenen Namen schreiben oder Laute raushören. Die Vorschulkinder besuchen die Polizei und Feuerwehr, sie besichtigen die Kirche, gehen Eis essen und machen einen Ausflug zur Karoxbosteler Mühle.

 

Freispiel

Uns ist es wichtig, dass die Kinder genug Zeit für selbstbestimmtes Spielen haben. Die Kinder sollen selbst entscheiden was und mit wem sie spielen wollen. Sie können so eigene Ideen entwickeln und eigene Lösungen finden. Dies fördert die Kreativität, Fantasie und die Selbstständigkeit. Gemeinsam mit anderen Herausforderungen bestehen, teilen und abgeben. Stärken und Schwächen bei sich und anderen kennenlernen stärkt das soziale Miteinander und das Selbstbewusstsein. Sie lernen auch dem Umgang mit Misserfolgen und Frustration. Auch verstehen sie Verantwortung für ihr eigenes Handeln zu übernehmen, Verständnis für andere zu haben, Gemeinschaftssinn und vor Allem Konfliktverhalten. 

 

Orientierungsplan

Wir richten uns nach dem niedersächsischen Orientierungsplan für Bildung und Erziehung. Alle neuen Lernbereiche fließen in unsere Arbeit mit ein. 

  • Emotionale Entwicklung und soziales Lernen (u.a. Freundschaften finden, Kritik annehmen und selber „nein“ sagen)
  • Entwicklung kognitiver Fähigkeit und Freude am Lernen (u.a. Puzzle, logisches Denken, Probleme lösen)
  • Körper, Bewegung, Gesundheit (u.a. Grobmotorik, Turnen, Backen)
  • Sprache und Sprechen (u.a. Erzählrunden, Reime, Quatschwörter, Silben)
  • Lebenspraktische Kompetenz (u.a. selbstständiges Anziehen, essen, Körperpflege)
  • Mathematische Bildung (u.a. Dinge abzählen, Würfelzahlen, Erkennen von Zusammenhängen)
  • Ästhetische Bildung (u.a. malen, basteln, gestalten, Musik und Tanz)
  • Natur und Lebenswelt (u.a. Waldtage, Beobachtung von Tieren und Pflanzen)
  • Ethischer und religiöser Bereich (u.a. biblische Geschichten, Kennenlernen anderer Länder und Kulturen)